Ziel der Therapie ist es, fehlende Grundvorstellungen von mathematischen Sachverhalten und Zahlbeziehungen aufzubauen. So kann Ihr Kind die weiterführende Schule gut meistern und sich in vielen Berufen entfalten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist, das Selbstbild des Kindes positiv zu verändern. Oft denken Kinder: „Ich kann das nicht“, „Minus kann ich nicht“, oder „Ich bin dumm“. Das muss nicht sein! Eine Therapie kann hier helfen.
In meiner Praxis wissenschaftlich begründete und seit über 30 Jahre etablierte AFS Methode gearbeitet, die grundlegende Zahlbeziehungen aufbaut. Nach einer umfassenden Diagnostik erstelle ich einen individuellen Therapieplan. In den Sitzungen arbeiten wir Schritt für Schritt an den Zahl- und Operationsvorstellungen.
Die pädagogische Förderdiagnostik nach der AFS Metode unterscheidet sich von der medizinischen Diagnostik, die sie bei dem Kinderpsychologen erhalten werden, erheblich. Je nach Alter und Situation wird die passende Förderdiagnostik für Ihr Kind ausgewählt , die auch die fehlenden Bausteine des mathematischen Wissensbasis und somit die Ansatzpunkte für die Förderung aufzeigen kann.
Die individuelle Förderung erfolgt nach einem Therapieplan, welches zunächst die Grunkonzepte der Mathematik verständlich erklärt. Dazu gehört das Verständnis dass jege Gesamtmenge aus Teilmengen besteht, Verdoppeln und Halbieren und die Beziehung zwischen den Grundrechenarten. Ich gestalte die Stunden mit Situationen und Rollenspielen, die Rechnen erfordern. Dabei stelle ich Fragen, um aktives Mitdenken zu fördern. Die selbstständig bearbeiteten Hausaufgaben zeigen mir, was noch nicht verstanden wurde und dienen als Übung des Stoffes.
Dyskalkulietherapie unterstützt Menschen mit Rechenproblemen. Als erfahrene Therapeutin biete ich eine freundliche und professionelle Behandlung an. Mit gezielten Übungen helfe ich meinen Klienten, ihre mathematischen Fähigkeiten zu verbessern und ihr Selbstvertrauen zu stärken.
Ablauf
Die außerschulische Förderung in einem Fall von Dyskalkulie erfolgt in mehreren Schritten und umfasst verschiedene Verfahren. Zunächst wird eine Diagnostik durchgeführt, um ein umfassendes Bild der mathematischen Fähigkeiten und Schwierigkeiten des Kindes zu erhalten.
Die wichtigsten Schritte sind:
- Erstgespräch: Zu Beginn findet ein ausführliches Gespräch mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten statt. Hierbei werden die Beobachtungen der Eltern bezüglich der mathematischen Fähigkeiten des Kindes, seiner schulischen Leistungen und seines Verhaltens im Unterricht erörtert. Auch Informationen über die allgemeine Entwicklung des Kindes, seine Stärken und Schwächen sowie mögliche familiäre Belastungen werden gesammelt.
- Diagnostik: Nach dem Erstgespräch wird eine qualitative förderpädagogische Diagnostik mit der AFS -Test oder die Bayreuther Förderdiagnostik durchgeführt, um die mathematischen Fähigkeiten des Kindes objektiv zu bewerten. Diese Diagnostik kann Aufgaben zu verschiedenen Themen umfassen, wie z.B. Zahlenverständnis, Rechenoperationen (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) und das Verständnis von mathematischen Konzepten.
- Entwicklung: Eine Analyse der Entwicklungsgeschichte des Kindes fließt ebenfalls ein. Dies umfasst Informationen über Entwicklungsmeilensteine, Sprachentwicklung und andere relevante Faktoren.
- Zusätzliche Tests: In einigen Fällen können auch weitere Tests zur Überprüfung kognitiver Fähigkeiten oder zur Identifizierung möglicher Begleiterkrankungen (z.B. ADHS) durch qualifizierten Kinderpsychologen eingesetzt werden.
- Ziele der Therapie: Gemeinsam mit den Eltern werden die Ziele für die Therapie festgelegt. Dies kann beispielsweise die Verbesserung spezifischer mathematischer Fähigkeiten oder das Erlernen von Strategien zur Bewältigung von Prüfungsangst sein.
- Erwartungen klären: Es ist wichtig, dass alle Beteiligten realistische Erwartungen an den Therapieprozess haben. Der Therapeut erklärt den Ablauf der Therapie und welche Fortschritte in welchem Zeitraum zu erwarten sind.
- Ressourcen identifizieren: Der Therapeut ermittelt auch die Ressourcen des Kindes – sowohl in Bezug auf seine Stärken als auch auf unterstützende Faktoren im Umfeld (z.B. Unterstützung durch Lehrer oder Familie).
Kontaktieren Sie mich noch heute, um mehr über mein Therapiekonzept zu erfahren! Ein telefonidches Erstgespräch bis 20min ist für Sie kostenfrei! Freue mich auf Ihren Anruf oder E-Mail!
